Akku-Pflege: So hält dein E-Bike-Akku länger

Bikefitting

Der Akku ist das teuerste Einzelteil an deinem E-Bike. Ob er drei oder acht Jahre hält, hängt stark davon ab, wie du ihn behandelst. Diese Regeln machen den Unterschied.

1. Nicht immer auf 100 Prozent laden

Lithium-Ionen-Akkus mögen weder ganz voll noch ganz leer. Für den Alltag reicht es, zwischen etwa 20 und 80 Prozent zu fahren. Vor einer langen Tour darfst du natürlich voll laden.

2. Nur bei Zimmertemperatur laden

Lade den Akku nie direkt nach einer Fahrt in der Kälte oder in der prallen Sonne. Ideal sind 10 bis 25 Grad. Im Winter also zuerst ins Haus nehmen, dann laden.

3. Original-Ladegerät verwenden

Billige Fremdladegeräte liefern oft die falsche Ladekurve. Das schadet den Zellen und kann im schlimmsten Fall gefährlich werden. Verwende das Ladegerät des Herstellers.

4. Richtig einlagern

Wenn das E-Bike im Winter steht: Akku bei 30 bis 60 Prozent Ladung an einem trockenen, kühlen Ort lagern, nicht im Keller bei Frost und nicht in der Nähe einer Heizung. Alle zwei bis drei Monate den Stand prüfen und bei Bedarf nachladen.

5. Kontakte sauber und trocken halten

Ein Spritzer Wasser beim Putzen ist kein Problem, ein Hochdruckreiniger schon. Kontakte gelegentlich mit einem trockenen Tuch reinigen.

6. Nicht dauerhaft am Ladegerät lassen

Nach dem Laden das Gerät vom Netz trennen. Wochenlanges Hängen am Ladegerät bringt nichts und belastet die Zellen.

Wann in die Werkstatt?

Wenn die Reichweite deutlich abnimmt, der Akku sich ungewöhnlich erwärmt oder das Display Fehler zeigt, lies ihn bei uns auslesen. Für Bosch, Shimano und Stromer haben wir die Diagnosegeräte im Haus und sehen sofort, wie gesund der Akku noch ist.

Fragen dazu? Komm vorbei oder ruf an:

Weitere News